Inszenierungen

Ein neues Stück

Von und mit der inklusiven Theatergruppe Bamboo

Künstlerische Leitung:

Torsten Krug und Silvia Munzón López

Dienstag / 02. Juni 2026 / 19:30 Uhr PREMIERE

Färberei / Peter-Hansen-Platz 1 / 42275 Wuppertal

www.faerberei-wuppertal.de


Donnerstag / 25. Juni 2026 / 19:30 Uhr

Pina Bausch Zentrum under construction

Bundesallee 260 / 42103 Wuppertal

www.under-construction-wuppertal.de


Songs & Arien

Songs & Arien

KOE KOMOY trifft Agostino Subacchi

Gastgeber: Torsten Krug

Freitag / 23. Januar 2026 / 19:30 Uhr

INSEL / Wiesenstraße 6 / 42105 Wuppertal


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Lesungen

© Maurice Haas

Chris Kraus: Die Sonne und die Mond


Lesung und Gespräch


Mit: Chris Kraus
Moderation: Torsten Krug
Lesung: Silvia Munzón López


Freitag / 16. Januar 2026 / 19:30 Uhr

INSEL / Wiesenstraße 6 / 42105 Wuppertal


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Aktuelle Kolumnen

Nach dem Applaus

26. November 2025


„Applaus ist das Brot des Künstlers“, heißt es gelegentlich mehrdeutig. Von der weit älteren Redewendung der „brotlosen Kunst“ war an dieser Stelle bereits die Rede.

Anfang letzter Woche fuhren sechs Menschen aus Wuppertal nach München, um an der diesjährigen Verleihung des Bundeskulturpreises Applaus-Award teilzunehmen. Sechs Menschen, drei aus dem Loch, drei von der Insel, die an diesem Abend mehrfach zu hören bekamen, wie ungewöhnlich stark doch Wuppertal immer wieder vertreten sei – manche Bundesländer kommen gerade auf einen Preisträger. Und in Wuppertal hätte es noch mehr Kandidaten gegeben. Wir sechs also repräsentierten in München nicht nur unsere Kulturorte, sondern auch unsere Stadt.

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Raus aus der Erstarrung

21. Oktober 2025


Vergangene Woche war ich seit gut 30 Jahren das erste Mal wieder auf der Frankfurter Buchmesse. Mein lange zurückliegender Besuch hatte mich damals enttäuscht, wenn nicht verstört zurückgelassen. Als Student im altehrwürdigen Tübingen hatte mich wohl die Erkenntnis überrannt, dass Literatur – zumindest im Rahmen solcher Ereignisse – auch ein „Business“ sein kann und will. Fremdelnd und einsam hatte ich mich auf den Heimweg gemacht, in die kopfsteingepflasterten Gassen von Hölderlin & Co.

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Aus der Zeit gefallen

Plädoyer für echte Begegnungen mit echten Menschen

17. September 2025

Zurück aus der mit Händen greifbaren, den Atem beeinflussenden Stille der Berge, in denen der eigene Herzschlag zum alles umfassenden Geräusch werden kann, versuche ich, wieder in der kontrastreichen Welt des Wuppertaler Kulturlebens anzukommen. Menschen sind zu betrauern, wie der Tänzer, Choreograph und Künstler Mark Sieczkarek, den die Krankheit in seine ureigene Stille geführt hat. Wahlergebnisse überraschen und durchrütteln die Routinen in unserer Stadt. Gewissheiten verfliegen, und oft steht gefühlt wieder alles auf Anfang, alles auf Neu. Das mutet um so fremder an, als ich eben noch Teil einer mit ihrer Vergangenheit viel verbundeneren Welt sein durfte, eintauchen konnte in die Geschichte eines Ortes, der sich nur langsam verändert. Doch weg mit aller Urlaubsromantik. Der Alltag rollt heran und ich springe auf. Vor meinem Fenster rauscht nicht mehr der Rindbach, sondern der Wuppertaler Verkehr.

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